Reise blog von Travellerspoint

Monkey Park

November 2008

sunny 15 °C

Heute waren wir im Monkey Park.
The_Group.jpgAffen.jpg
In Kyotos Wäldern leben zwar viele wilde Affen, aber man sieht sie nicht oder nicht so nah wie im Monkey Park. Der ist echt super. Collin hat extra Bananen gekauft... um sie dann gut versteckt im Rucksack zu lassen. Überall waren Schilder: don't show them food, don't bring food... Zum Füttern gibt es nämlich eine spezielle Holzhütte, zu der wir durch einen Wald hoch gestiegen sind. Vor der Hütte waren jede Menge frei herumlaufende Affen und Wärter zum Aufpassen. Die Affen beachten einen aber nicht weiter, wenn man kein Essen bei sich hat. In der Hütte kann man Obst und Nüsse kaufen, die man den Affen durch vergitterte Fenster gibt. Echt einen Besuch wert!
H_tte.jpg

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Tenpura etc.

Oktober 2008

semi-overcast 16 °C

Am 19.10. haben Sini, Thorunn und ich uns einen Japanisch-Kochkurs gegönnt und unter anderem Tenpura (frittierter/s Fisch/Gemüse in Teigmantel) gemacht. Ich hoffe, du bist nicht allzu neidisch, Herbert...

0Tenpura.jpg

Am nächsten Tag war eine Exkursion mit unserem Religionskurs zu einer Zeremonie der Yamabushi (in etwa: "einer, der in den Bergen versteckt") - einer buddhisitischen Sekte - angesagt.

yamabushi.jpg

Am Mittwoch besuchten wir einen Umzug mit traditionellen Kostümen, das Jidai Festival - trotz Regen.

Am Freitag haben Sini und ich ein Kyogen und ein Noh-Theater-Stück besucht.

Am Samstag war ich auf einem Flohmarkt am Kitano-Tenmangu.

Ich sollte viel genauer erklären, was Yamabushi, Kyogen und Noh sind. Ich bin jetzt nur leider zu müde. Also, Fortsetzung folgt...

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Kyotos Berge

October 2008

Kyoto liegt in einem von Bergen umgebenen Becken. Bis jetzt war ich auf dem Funayama im Nordwesten und auf dem Daimonjiyama im Osten. Auf beiden Bergen werden jedes Jahr am 16.8. Feuer in Gestalt von gigantischen Schriftzeichen angezündet (genannt: Daimonji Gozan Okuribi (Daimonji Feuer)).
Funayama.jpg Daimonji.jpg
Weiter im Norden ist der Konpirasan, den ich mit Peter, einem Deutschen, der auch in I-House wohnt, bestiegen.
Konpirasan.jpg

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Der Pfirsichjunge

Oktober 2008

sunny 22 °C

Am 8.10. habe ich mich mit Japanern, die Deutsch lernen getroffen. Ich habe Fragen auf Japanisch gestellt, die die anderen auf Deutsch beantworteten - im Nachhinein sind mir ziemlich viele Fehler aufgefallen, die ich beim Fragen gemacht habe; die anderen waren aber zu höflich sie zu korrigieren. Ich hatte mich nur gewundert, warum sie manchmal etwas verwirrt guckten.
Shotaro, einer der Japaner, hatte eine Schachtel Kibidango - süße Hirseklößchen - dabei. In dem Päckchen war auch ein japanische Sage über den Pfirsichjungen - Momotaro - beigelegt, die wir dann auf Deutsch übersetzten:

"Es waren einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Eines Tages trieb ein Pfirsich den Fluss hinab. Sie holten ihn aus dem Wasser und als sie ihn aufschnitten kam ein Junge daraus hervor. Sie nannten ihn Momotaro - in etwa: Pfirsichsohn -, zogen ihn als ihr Kind auf und um ihnen zu danken entschloss sich Momotaro zur Insel der bösen Geister zu reisen, wo große Reichtümer liegen sollten. Momotaro bat die alte Frau ihm Kibidango zu machen, die er als Proviant mitnehmen konnte. Auf seiner Reise traf er einen Hund, einen Affen und einen Fasan. Sie wollten ihm bei seinem Kampf gegen die bösen Geister helfen, wenn er ihnen nur etwas von seinen Klößen gäbe. Momotaro teilte sein Essen. Zusammen erreichten sie die Insel und vertrieben die Geister. Momotaro beschenkte den allten Mann und die alte Frau reichlich und er, der Hund, der Affe und der Fasan blieben Freunde bis an ihr Lebensende."

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Nobelpreis

Oktober 2008

semi-overcast 21 °C

Die Kyoto Sangyo University proudly presents: einen der Physik-Nobelpreisgewinner 2008

The winners are Makoto Kobayashi, 64, executive director of the Japan Society for the Promotion of Science in Tokyo, and Toshihide Masukawa, 68, professor at Kyoto Sangyo University in Kyoto, and Yoichiro Nambu, 87, professor emeritus at the University of Chicago, who is a naturalized American.
http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/20081007dy01.htm

Aber ich kenne auch das andere Gesicht der KSU...

Three students at Kyoto Sangyo University have also been given warnings after more Japanese graffiti was discovered at Florence Cathedral. One of the students gave excuses saying that he was so excited to be at a place he so respected, and since there was other graffiti there as well, he just went ahead and wrote. http://newzjapan.com/tag/kyoto-sangyo-university/

Kurze Übersetzung: 3 Studenten von der KSU haben während ihres Aufenthalts in Florenz Graffiti gesprüht und damit die Nation geschockt. Hier in Japan wird es nämlich als Gesichtsverlust nicht nur für die Studenten, sondern besonders für die Universität und auch das japanische Volk angesehen, wenn man sich dem Gastgeber gegenüber anstößig verhält. Wenn ihr dem letzten folgt, dann seht ihr in welche Kategorie solche Taten einzuordnen sind: "international crime"...
http://www.guardian.co.uk/world/2008/jul/02/internationalcrime.italy

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